„Der Körper gleicht dem Baum der Erleuchtung,
Das Herz ist ein klarer Spiegel.
Beständig und eifrig sollst du ihn fegen,
damit kein Stäubchen an ihm haften bleibt."
(Aussage Shen-Hsius)

„Im Ursprung gibt es keinen Erleuchtungsbaum,
Und nirgends steht der klare Spiegel.
In Wahrheit ist kein Ding vorhanden,
Woran sollte Staub wohl haften?“

(Antwort Huei-Nengs) 

--> "Duell" zwischen den Zen-Meistern Shen-Hsiu und Hui-Neng

Gefunden              

von Johann Wolfgang von Goethe

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen
das war mein Sinn.

Im Schatten sah´ ich
ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen;
Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken 
gebrochen sein?

Ich grub´s mit all
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ich´s
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

 

 

 

 

 

 

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